Wie kann man PFAS chemisch nachweisen?
Da es über 12.000 verschiedene PFAS-Chemikalien gibt, testen die Labore nicht auf jede einzelne; stattdessen führen sie einen „Gesamtfluortest“ durch, um den elementaren Baustein aller PFAS zu erkennen und sicherzustellen, dass die gesamte Stoffklasse in der Verpackung nicht vorhanden ist.
Die unsichtbare Nadel finden
Für Geschäftsinhaber, die versuchen, konformes Geschirr zu beschaffen, ist es äußerst einschüchternd zu verstehen, wie man auf PFAS testet.
Synthetische Chemikalien lassen sich nicht einfach durch Betrachten einer Schüssel oder Riechen an einer Papierverpackung nachweisen. Zudem reicht es nicht aus, bestimmte, ältere Chemikalien wie PFOA oder PFOS zu isolieren, um die Tausenden von modernisierten Varianten zu erfassen, die derzeit weltweit in der Produktion eingesetzt werden. Um dieses Problem zu lösen, verbrennen akkreditierte Prüflabore die Verpackungsprobe und messen die Gesamtmenge an elementarem Fluor. Da organische Materialien wie Zuckerrohr oder Papier von Natur aus praktisch kein Fluor enthalten, deutet ein hoher Fluorgehalt auf eine absichtliche chemische Verunreinigung hin.
Schutz Ihrer Haftung
Bei der Einhaltung chemischer Vorschriften darf man nicht raten.
Gemäß den von der US-Umweltschutzbehörde (EPA) festgelegten Forschungs- und Testprotokollen erfordert die weitverbreitete Migration von PFAS aus Konsumprodukten in die Umwelt strenge Eingangstests direkt am Verkaufsort. Die Verwendung von Verpackungen, die diese grundlegenden chemischen Tests nicht bestehen, setzt Gastronomiebetriebe immensen Haftungsrisiken aufgrund verschärfter staatlicher Vorschriften aus und verärgert gesundheitsbewusste Verbraucher.
Die Rolle unabhängiger Labore und Zertifizierungen
Aufgrund verstärkter Kontrollen hat sich die unabhängige Zertifizierung zum Goldstandard für Sicherheit entwickelt:
Intertek & SGS : Führende internationale Prüflaboratorien haben präzise Screening-Protokolle für Gesamtfluor entwickelt, die in der Lage sind, Spuren von Elementen bis in den niedrigen ppm-Bereich (parts per million) nachzuweisen und so sicherzustellen, dass die Lieferanten zur Rechenschaft gezogen werden.
Das Biodegradable Products Institute (BPI) : Das BPI fungiert als Kontrollinstanz und verlangt verifizierte Labortests, die einen Gesamtfluorgehalt von unter 100 ppm nachweisen, bevor es sein begehrtes Kompostierbarkeitszeichen vergibt.

Wie man eine gültige PFAS-freie Zertifizierung beurteilt und auswählt
Sie sollten niemals selbst herausfinden müssen, wie Sie die chemischen Tests durchführen. Es ist Aufgabe des Lieferanten, eine verifizierte PFAS-freie Zertifizierung vorzulegen.
Bei der Auswahl eines Verpackungspartners sollten Sie direkt nach dessen Prüfdokumentation fragen. Ein gültiges Intertek-PFAS-freies Zertifikat oder ein entsprechender Laborbericht mit dem expliziten Vermerk „Gesamtfluor: Nicht nachweisbar“ oder unter 100 ppm ist zwingend erforderlich. Seien Sie vorsichtig bei allgemeinen Aussagen; achten Sie auf Dokumente, die exakt den von Ihnen gekauften Artikeln entsprechen. Während ein spezifisches NSF-PFAS-freies Zertifikat für Wasserfiltration und bestimmte Handelsprodukte üblich ist, gelten Gesamtfluorgehaltsberichte von renommierten Laboren wie SGS als Maßstab für Formfaser- und Papierprodukte.
Sicherere Alternativen: Auf Chemikalien verzichten
Am einfachsten besteht man einen Chemietest, indem man Verpackungen verwendet, die ohne Chemikalien hergestellt wurden.
Bei ToGoTableware verwenden wir für unsere hochmodernen Bagasse- (Zuckerrohr-) und Papierprodukte fortschrittliche, pflanzenbasierte wasser- und fettabweisende Beschichtungen. Ob Sie nach laborgeprüften, PFA-freien Papierschalen , vollständig kompostierbaren Klappverpackungen oder standardmäßigen PFA-freien Papptellern suchen – unsere innovativen Konstruktionen bieten hervorragende, natürliche Barriereeigenschaften, ohne auch nur einen Tropfen PFA in Ihre Lieferkette einzubringen.
Umstellung auf PFAS-freie Lebensmittelverpackungen
Die Prüfung von Produkten kann kompliziert sein, der Kauf sicherer Produkte sollte es jedoch nicht. Wählen Sie einen Partner, der die sorgfältige chemische Prüfung für Sie übernimmt.

Bereit für den nachhaltigen Umstieg? Entdecken Sie unser komplettes Sortiment an zertifizierten , PFA-freien Lebensmittelverpackungen bei ToGoTableware. Von sorgfältig geprüften Bagasse-Klappverpackungen bis hin zu robusten, PFA-freien Papptellern bieten wir Ihnen laborgeprüfte, wirklich umweltfreundliche Verpackungslösungen, die sowohl Ihre Lebensmittel als auch die Umwelt schützen.
Häufig gestellte Fragen: Die Tests entschlüsseln
F: Kann ich meine Lebensmittelverpackungen zu Hause testen?
A: Nein. Zwar gibt es einige spezielle Testkits für Wasseranalysen auf dem Markt, aber für die genaue Messung des Gesamtfluorgehalts in festen Lebensmittelverpackungen sind hochentwickelte Laboranalysegeräte erforderlich.
F: Warum lassen die Tests Werte unter 100 ppm zu, anstatt genau null?
A: Aufgrund der weit verbreiteten Hintergrundbelastung von Wasser und Boden können weltweit Spuren von Fluor nachgewiesen werden, die unbeabsichtigt vorhanden sind. Der Grenzwert von 100 ppm gewährleistet die strikte Einhaltung des Verbots absichtlicher Zusätze, ohne dabei natürliche Hintergrundwerte zu benachteiligen.
F: Bedeutet „kompostierbar“, dass es einen PFAS-Test bestanden hat?
A: Nur wenn es über eine moderne Zertifizierung verfügt (wie z. B. BPI ab 2020), die ausdrücklich strenge PFAS/Fluor-Tests als Voraussetzung vorsieht.




